Moon phase
Phase:
Waxing

Illuminated:
88%

Age:
11 days

Distance:
392,230 Km

Time:
23:49:50 CET

Date:
19-11-2018

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Position der ISS

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zuletzt geändert

Der diesjährige Herbsturlaub führte uns nach Bayern in die Nähe des Staffelsees. Der Zufall wollte es, dass die Reise in die Zeit des Neumondes fiel. Die Gegend war sehr ländlich, und so waren schöne Austrofotos aussichtsreich. Das Auto war voll, so dass ich nur mit leichtem Astro-Gepäck reisen konnte. Mit dabei waren eine geliehene Reisemontierung (Skywatcher Staradventurer) sowie die EOS 1200da und das Zenitar-M 1,7/50 als Objektiv.

Die EQ6R hat sich problemlos mit dem Computer verbinden lassen. Allerdings laufen alle Signale über die Handsteuerung. Lt. der Bedienungsanleitung muss man den PC-Direkt-Modus einstellen. Das geht im Prinzip, setzt aber einen Marsch durch die Initialisierungsroutine voraus. Der Modus wird beim Abschalten nicht beibehalten. Da ich mich sowieso schon mit dem EQMOD-Programmpaket beschäftigt habe, lag eine weitere Ergänzung nahe.

Beim Betrieb der Dachsternwarte wurde recht schnell klar, dass das Fokussieren keine einfache Aufgabe ist. Die Säule ist recht lang und gerät leicht in Schwingungen. Darüber hinaus muss man mehr oder weniger parallel das Telekop bedienen und auf den Monitor schauen. Da das nicht immer einfach ist kam schnell der Wunsch auf, diesen Prozess zu vereinfachen und ggf. auch zu automatisieren.

Mit der "Umrüstung" der Dachsternwarte auf eine Skywatcher EQ6R habe ich mich mit dem EQMOD-Programmpaket angefreundet. Eine Funktion dieses Programmes erlaubt es u. a., GPS-Daten einzulesen und an die Montierung zu senden. Eine kurze Recherche im Netz führe mich zum Projekt "myGPS Arduino Nano DIY".

Handelsübliche Meteorkameras "von der Stange" kosten viel Geld. Eine kurze Recherche im Internet ergab jedoch ein paar praktikable Lösungen, die sich mit relativ wenig Geld realisieren lassen. Das hier vorgestellte Modell ist eine Kombination aus mehreren Varianten. Ob es etwas taugt, wird der Test in der Praxis zeigen.

 

Der diesjährige Sommerurlaub führte uns mal wieder nach Lübben im Spreewald. Bereits bei der letzten Reise dorthin war ich von dunklen Nachthimmel begeistert. Während man den Verlauf der Milchstraße in Jena nur erahnen kann, tritt sie hier richtig in Erscheinung. Zum Glück spielte das Wetter an zwei Abenden mit.

 

Am Montag, dem 09.05.2016 fand ein Merkurtransit statt, der tagsüber zu beobachten war. Die Wettervorhersage war positiv, so dass ich den Entschluss fasste, dieses seltene Ereignis zu dokumentieren. Kurzum wurde etwas zeitiger Feierabend gemacht und die Beobachtungstechnik in Gang gesetzt. Fotografiert wurde mit dem C8, das mit einer visuellen Sonnenfilterfolie ausgerüstet war. Mit einem Brennweitenreduzierer konnte das Sonnenbild mit einer leichten Abschattung oben und unten auf dem Senso abgebildet werden. Ab ca. 15 Uhr wurden dann im Takt von 15 s Fotos angefertigt.

Die für den 07.08.2017 angekündigte Mondfinsternis war von Jena aus zwar nur noch partiell zu beobachten, jedoch war das Wetter gut und ich habe mich entschlossen, das Ereignis zu beobachten. Mit leichtem Gepäck ging es zu einem Standort außerhalb des Saaletals auf eine Art Hochebene bei Coppanz. Dabei hatte ich nur die EOS 1200da auf einem Fotostativ. Als Objektiv nutzte ich das Rubinar 500/5,6. Es bildet den Mond so ab, dass man ihn gut erkennt und nicht ständig korrigieren muss.

Am 28.09.2015 sollte zu nachtschlafender Zeit eine totale Mondfinsternis stattfinden. Die Wetterprognose sah nicht ganz schlecht aus, so dass ich den Entschluss fasste, dieses Ereignis zu beobachten und fotografisch zu dokumentieren. Die Ausrüstung wurde vorbereitet und der Wecker auf 2 Uhr gestellt. Der Himmel war wolkenlos - die Finsternisbeobachtung konnte beginnen.

 

 

Ein wesentlicher Nachteil der Dachsternwarte ist der Wärmestau im Sommer. Temperaturen um 50 °C sind dann keine Seltenheit. Bei ähnlichen Sensortemperaturen angefertigte Fotos sind dann entsprechend verrauscht. Jedenfalls ist der Vergleich mit Aufnahmen aus der kälteren Jahreszeit deutlich. Da eine gekühlte Kamera momentan nicht so recht ins Budget passt, versuche ich daher, eine Inspiration aus dem Netz umzusetzen. Der Grundgedanke ist, die EOS in eine Art Kiste zu packen, deren Innenraum über ein Peltier-Element gekühlt wird.

Bereits am Abend des 20. Juni war es möglich, Mond Venus und Jupiter gemeinsam abzulichten. Ende Juni sollte nun die Begegnung beider Planeten stattfinden.